Tote Schülerin in Arlon
Zeitung: Béatrice wurde gefesselt
Die Leiche von Béatrice Berlaimont, die seit dem 21. November in Arlon als vermisst gemeldet worden war, wurde am Montagnachmittag in einem Waldstück in der Umgebung ihrer Schule in Sesselich von einem Spaziergäner gefunden. Die Staatsanwaltschaft von Arlon gab bisher keine Auskünfte über die Todesursache des Mädchens. Auch ein Gerichtsmediziner, der die Leiche der 14-jährigen Schülerin untersuchte, äußerte sich nicht zur Todesursache.
Belgische Medien berichten, dass viele auf ein Gewaltverbrechen hindeutet. So seien an dem Körper des Mädchens Spuren von Fesseln gefunden worden. Ob diese Spuren vor oder nach dem Tod entstanden, ist nicht klar. Eine weitere Erkenntnis der Ermittler: Die Leiche wurde offenbar erst nach dem Tod des Mädchens an den Fundort gebracht. Ein Großaufgebot von Polizei und Armee hatten das Waldstück vergangene Woche durchsucht und nichts gefunden. Laut der Zeitung "Dernière Heure" ist es unmöglich, dass die Leiche an der betreffenden Stelle übersehen wurde. Wahrscheinlich wurde die Leiche nur wenige Stunden vor dem Auffinden an diesen Ort gebracht.
Die Zeitung "La Meuse" zitiert einen Zeugen, dessen Aussage zufolge "die Leiche zu gut aussah, als dass sie tagelang in einem Wald gelegen haben kann".
Jacques Langlois wurde mit der Untersuchung des Falles beauftragt, schreibt die Brüsseler Zeitung Le soir. Der Untersuchungsrichter ist in Belgien keineswegs unbekannt. Am 14. Oktober 1996 trat er bei den Ermittlungen in der Dutroux-Affäre die Nachfolge von Jean-Marc Connerotte an.
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um gegebenenfalls den oder die Täter zu identifizieren, heißt es aus Justizkreisen. Zurzeit bleiben alle Pisten offen. Mehrere Ermittler gehen jedoch davon aus, dass die Mord-These eine sehr ernstzunehmende Spur sei, berichtet Le Soir. Das Medienhaus Sudpresse meldet, dass Béatrice Berlaimont sich nichts angetan habe.
Béatrice war beim Verlassen ihrer Wohnung in Schoppach bei Arlon zum letzten Mal gesehen worden, als sie sich auf den Schulweg machte. Dort kam sie allerdings nie an. Es folgte eine tagelange intensive Suchaktion mit einem Hubschrauber und Spürhunden. Sogar besorgte Bürger beteiligten sich daran. Mehr als 5000 Flugblätter waren verteilt worden. Auch die luxemburgische Polizei war um Mithilfe gebeten worden.
Zeitung: Béatrice wurde gefesselt
Die Leiche von Béatrice Berlaimont, die seit dem 21. November in Arlon als vermisst gemeldet worden war, wurde am Montagnachmittag in einem Waldstück in der Umgebung ihrer Schule in Sesselich von einem Spaziergäner gefunden. Die Staatsanwaltschaft von Arlon gab bisher keine Auskünfte über die Todesursache des Mädchens. Auch ein Gerichtsmediziner, der die Leiche der 14-jährigen Schülerin untersuchte, äußerte sich nicht zur Todesursache.
Belgische Medien berichten, dass viele auf ein Gewaltverbrechen hindeutet. So seien an dem Körper des Mädchens Spuren von Fesseln gefunden worden. Ob diese Spuren vor oder nach dem Tod entstanden, ist nicht klar. Eine weitere Erkenntnis der Ermittler: Die Leiche wurde offenbar erst nach dem Tod des Mädchens an den Fundort gebracht. Ein Großaufgebot von Polizei und Armee hatten das Waldstück vergangene Woche durchsucht und nichts gefunden. Laut der Zeitung "Dernière Heure" ist es unmöglich, dass die Leiche an der betreffenden Stelle übersehen wurde. Wahrscheinlich wurde die Leiche nur wenige Stunden vor dem Auffinden an diesen Ort gebracht.
Die Zeitung "La Meuse" zitiert einen Zeugen, dessen Aussage zufolge "die Leiche zu gut aussah, als dass sie tagelang in einem Wald gelegen haben kann".
Jacques Langlois wurde mit der Untersuchung des Falles beauftragt, schreibt die Brüsseler Zeitung Le soir. Der Untersuchungsrichter ist in Belgien keineswegs unbekannt. Am 14. Oktober 1996 trat er bei den Ermittlungen in der Dutroux-Affäre die Nachfolge von Jean-Marc Connerotte an.
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um gegebenenfalls den oder die Täter zu identifizieren, heißt es aus Justizkreisen. Zurzeit bleiben alle Pisten offen. Mehrere Ermittler gehen jedoch davon aus, dass die Mord-These eine sehr ernstzunehmende Spur sei, berichtet Le Soir. Das Medienhaus Sudpresse meldet, dass Béatrice Berlaimont sich nichts angetan habe.
Béatrice war beim Verlassen ihrer Wohnung in Schoppach bei Arlon zum letzten Mal gesehen worden, als sie sich auf den Schulweg machte. Dort kam sie allerdings nie an. Es folgte eine tagelange intensive Suchaktion mit einem Hubschrauber und Spürhunden. Sogar besorgte Bürger beteiligten sich daran. Mehr als 5000 Flugblätter waren verteilt worden. Auch die luxemburgische Polizei war um Mithilfe gebeten worden.
Tote Schülerin in Arlon Zeitung: Béatrice wurde gefesselt
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