vendredi 20 février 2015

Philipp sorgt sich um das Image des Luxemburger Fußballs

FLF-Präsident im Interview

Philipp sorgt sich um das Image des Luxemburger Fußballs

Spannung in der Liga sei positiv zu bewerten


Die Konstellation in der höchsten Spielklasse hat auch Paul Philipp teilweise überrascht. Der Präsident des Luxemburger Fußballverbands FLF erwartet für die Rückrunde in der BGL Ligue erneut spannende Entscheidungen, sowohl im Titelrennen als auch im Kampf um die Europapokal-Plätze und den Klassenerhalt. "Es ist äußerst positiv, dass es überall spannend ist. Man könnte zwar immer sagen, Spannung bedeutet nicht automatisch Qualität", so Philipp, der für Luxemburger Verhältnisse "einige sehr gute Spiele" gesehen hat.



Dies sei vor allem durch das gute Abschneiden der Aufsteiger bedingt. "Rosport ist eine Bereicherung. Hostert spielt einen gepflegten Fußball; es fehlt nur noch ein wenig an Realismus. Auch Mondorf hat seinen Platz in der BGL Ligue gefunden."

Falsches Bild vom Fußball



Zusammen mit den Vereinen ist der Verband darauf bedacht, den Luxemburger Fußball besser zu vermarkten, um so u. a. mehr Zuschauer in die Stadien zu locken. Ideen lägen auf dem Tisch, doch "die magische Lösung gibt es nicht. Die Möglichkeiten des Entertainments in unseren Stadien sind nun mal begrenzt. Positiv ist aber schon, dass wir uns gemeinsam den Kopf zerbrechen. Wir brauchen Luxemburger Lösungen." Doch für den FLF-Präsidenten könnte das Problem tiefer liegen. "Wir müssen auch darüber reden, ob es wirklich am Marketing liegt oder am Image unseres Fußballs. Meiner Ansicht nach existiert in der öffentlichen Meinung zum Teil ein falsches Bild vom hiesigen Fußball, wonach es immer nur ums Geld gehen und immer ausländische Spieler geholt würden." Das sei aber so nicht richtig, auch wenn Geld bezahlt werden würde. "Aber es ist doch ungerecht, unseren Fußball darauf zu reduzieren. Immerhin hat der Fußball angesichts umfangreicher Jugendarbeit eine wichtige soziale Funktion. Wir sollten uns fragen, wie wir das schlechte und nicht gerechtfertigte Image verbessern könnten."








Philipp sorgt sich um das Image des Luxemburger Fußballs

Aucun commentaire:

Enregistrer un commentaire