Lotus-Teamchef Lopez übt Kritik
"Marketing-Strategie der Formel 1 ist nicht zeitgemäß"
Luxemburger kritisiert Werbeverhalten der Königsklasse
Die Formel 1 befindet sich in der Krise. Immer mehr Rennställe haben mit finanziellen Sorgen zu kämpfen, einige verschwinden ganz von der Bildfläche. Für den Luxemburger Gerard Lopez, Besitzer vom Lotus F1 Team, gibt es dafür einen bestimmten Grund: Das Management der Formel 1.
"Das Management ist veraltet. Die Formel 1 wird nicht so zeitgemäß vermarktet, wie es heutzutage vonnöten wäre", erklärte Lopez dem französischen Motorsport-Magazin "Auto Hebdo". Vor allem die sozialen Netzwerke müssten vom Management der Formel 1 mehr in Anspruch genommen werden, um auch jungen Leuten den Sport wieder schmackhaft zu machen. "Es reicht nicht mehr, die Fans nur über das Fernsehen erreichen zu wollen," meint Lopez, "wir haben mit fallenden Einschaltquoten zu kämpfen. Dabei gibt es viele spannende Rennen." Das Internet müsse bei der Vermarktung der Königsklasse stärker beansprucht werden.
Auch das System der internen Verteilung der Gelder - 900 Millionen Euro sind es jedes Jahr - wurde von Lopez kritisiert: "Die, die etwas haben, bekommen immer noch zu viel, während die, die nur sehr wenige finanzielle Mittel zur Verfügung haben und ums Überleben kämpfen nur sehr wenig abbekommen." Darunter würde das Ansehen des Sports leiden, zudem würden große Firmen dadurch zögern, viel Geld zu investieren.
Die Formel 1 sei eine der wenigen Plattformen, auf der man weltweit Werbung machen könnte. "Und doch scheinen wir, was die neuen Sponsoren betrifft, blockiert zu sein. Es gibt in der Formel 1 keine richtige Marketing-Abteilung, daher werden auch viele kommerzielle Möglichkeiten nicht genutzt."
"Marketing-Strategie der Formel 1 ist nicht zeitgemäß"
Luxemburger kritisiert Werbeverhalten der Königsklasse
Die Formel 1 befindet sich in der Krise. Immer mehr Rennställe haben mit finanziellen Sorgen zu kämpfen, einige verschwinden ganz von der Bildfläche. Für den Luxemburger Gerard Lopez, Besitzer vom Lotus F1 Team, gibt es dafür einen bestimmten Grund: Das Management der Formel 1.
"Das Management ist veraltet. Die Formel 1 wird nicht so zeitgemäß vermarktet, wie es heutzutage vonnöten wäre", erklärte Lopez dem französischen Motorsport-Magazin "Auto Hebdo". Vor allem die sozialen Netzwerke müssten vom Management der Formel 1 mehr in Anspruch genommen werden, um auch jungen Leuten den Sport wieder schmackhaft zu machen. "Es reicht nicht mehr, die Fans nur über das Fernsehen erreichen zu wollen," meint Lopez, "wir haben mit fallenden Einschaltquoten zu kämpfen. Dabei gibt es viele spannende Rennen." Das Internet müsse bei der Vermarktung der Königsklasse stärker beansprucht werden.
Auch das System der internen Verteilung der Gelder - 900 Millionen Euro sind es jedes Jahr - wurde von Lopez kritisiert: "Die, die etwas haben, bekommen immer noch zu viel, während die, die nur sehr wenige finanzielle Mittel zur Verfügung haben und ums Überleben kämpfen nur sehr wenig abbekommen." Darunter würde das Ansehen des Sports leiden, zudem würden große Firmen dadurch zögern, viel Geld zu investieren.
Die Formel 1 sei eine der wenigen Plattformen, auf der man weltweit Werbung machen könnte. "Und doch scheinen wir, was die neuen Sponsoren betrifft, blockiert zu sein. Es gibt in der Formel 1 keine richtige Marketing-Abteilung, daher werden auch viele kommerzielle Möglichkeiten nicht genutzt."
"Marketing-Strategie der Formel 1 ist nicht zeitgemäß"
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